
Wie man Infrarotheizungen wirklich „intelligent“ macht
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass herkömmliche Heizgeräte eher wie Wartegeräte wirken? Man schaltet sie ein – und wartet einfach ab. Man wartet darauf, dass die Luft erwärmt wird, dass die Lüftungsanlage zu arbeiten beginnt – und dass die Kälte endlich aus dem Raum verschwindet.
Infrarotheizungen sind anders. Sie kümmern sich nicht um die Luft – sie strahlen direkt auf einen selbst sowie die Möbel im Raum ab. Wenn man sie mit einem Smart-Home-System verbindet, verschwindet diese Verzögerung. Man drückt einen Knopf – und spürt sofort die Wärme. Das ist eine echte Verbesserung bezüglich des Wohlbefindens im Raum.
Warum es so schnell geht
Die meisten dieser Geräte verwenden Kurz- oder Mittelwellenemitter. Stellen Sie sich das wie einen Lichtschalter im Vergleich zu einem Langzeitkochtopf vor: Ein Boiler muss Wasser erhitzen und es durch Leitungen leiten – das dauert Zeit. Ein Infrarotelement hingegen beginnt sofort mit der Arbeit.
Fügen Sie dazu noch einen Zigbee- oder Matter-Controller hinzu, können Sie das Gerät von Ihrem Handy oder per Sprachbefehl steuern. Es ist, als würde man den Schalter von Winter auf Sommer in etwa drei Sekunden umlegen.
Welche Geräte man wirklich braucht
Hier machen die Leute oft Fehler: Man sollte seine Heizgeräte nicht einfach in billige Smart-Plugs einstecken. Infrarotheizungen benötigen viel Energie. Wenn man billige Kunststoffstecker verwendet, kann das dazu führen, dass das Gerät überhitzt. Man sollte daher Hochleistungsstecker oder spezielle Smart-Schalter verwenden. Im Grunde möchte man ein System, bei dem die intelligente Software ein kleines Signal an einen robusten Schalter sendet, der die Belastung problemlos bewältigen kann.
Die Realität
Smart-Technologie ist zwar großartig – doch sie kann die Gesetze der Physik nicht umgehen. Infrarotstrahlung benötigt eine Sichtlinie zum Zielort. Wenn man ein großes Sofa direkt vor den Emitter stellt, wird das Sofa überhitzt – während man selbst weiterhin frieren bleibt. Man muss also genau überlegen, wo man die Geräte platziert.
Und noch eines: Achten Sie auf die Stromspitzen. Wenn man fünf 2000-Watt-Heizgeräte zur gleichen Zeit einschaltet, wird der Stromkreisschutz ausfallen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Stromverteiler für solche Spitzen bereit ist – sonst verbringen Sie Ihren gemütlichen Abend im Dunkeln.